… einige Sportler waren vom Spreequellcross „erwärmt“, als sie nach Spitzkunnersdorf zum Nachtspringen kamen – nach dem Lauf ist vor dem Springen.
Spitz, traditionell das letzte Springen im Oberlausitzpokal. Nach ein paar Trainingssprüngen an den Schanzen am Forsten, wurden die Kräfte gesammelt, das Flutlicht eingeschalten, die Ski noch einmal gewachst! Dann konnte das Finale starten mit 27 aktiven Springern des Skiclub Sohland 1928 e. V. mit Baujahr 1974 bis 2021! Aber auch die Spitzkunnersdorfer waren hellwach und die einzige Starterin des Skiclub Kottmar Fabienne Krämer natürlich auch! Am Beginn waren die Jüngsten von der K4 dran. Edin als geübter Starter mit je 2 m, Finja Gnauck mit 2 tollen Sprüngen und auch die Wendland-Zwillingsschwestern waren mit dabei. Von den 5 Startern an der K4 waren 4 vom SCS.
Die Schüler der Altersklassen MII und 10 und 11 der Jungs absolvierten ihren Wettkampf auf der K18. Jonas Harig (17 m/16 m) gewann in der AK 10 vor Vereinskamerad Kai Redmann (16 m/13,5 m). Emil Hohlfeld (je 9,5 m) wurde in der AK 11 3. Und dann kamen wieder unsere Mädchen der MII. Alle 3 lieferten gute Sprünge. Siegerin an diesem Abend von der K18 wurde Henrijette Meyer (18,5 m/17,5 m), vor Elisabeth Witt (18,5 m/17 m) und 3. im Bunde wurde Luisa Gnauck (je 15 m). Tony Hörnig bewies sich auf der K18 in der Sonderklasse mit Weiten von 15 m und 13,5 m.
Die Schülerschanze und die Forstenschanze (K40) wurden im Wechsel gesprungen. Ab der AK 12 fand der Wettbewerb auf der K40 statt. Hier musste Alfred Nitzsche (30,5 m/25,5 m) seinem Kumpel Hermann Mutscher vom TSV 1860 Spitzkunnersdorf den Sieg mit Weiten von 33,5 m und 31,5 lassen. Dritter wurde Elias Wendland (je 19 m), der das erste Mal Wettkampfsprünge von der Anlage absolvierte. Elias Harig (groß ;)) wurde bei den 15jährigen ebenfalls 3.
Unsere älteren Mädels gingen alle als „DAMEN“ an den Start. Im ersten Durchgang hielten nicht nur die vielen Zuschauer, Eltern, Trainer und auch die Sportler die Luft an, als Amra stürzte. Glücklicherweise ist nix passiert, obwohl sie im Nachhinein sicherlich den einen oder anderen kleinen Schmerz verspürte. Amra stand auch im 2. Durchgang unerschüttert auf der Forstenschanze und landete dann sicher bei 19 m als letztendlich Viertplatzierte. Siegerin wurde hier Leonie Thieme (36 m/31 m), 2. Marthe Hohlfeld (33 m/31 m) und 3. Dame wurde Elin Brand (33 m/28,5 m). Unsere beiden „Neubeginner“ Ronny Hörnig (je 34 m) und Maik Hille (34,5 m/31,5 m) wurden bei den Herren hinter Marc Schweter (je 38 m) und Lokalmatador Henry Hoffmann (38,5 m/37,5 m) Dritter und Vierter. Bei den Ältesten, mancher Schanzensprecher nennt sie „Fossile Elemente“, wurde Sven Hohlfeld (34 m/33,5 m) hinter dem Grünaer Tino Ranft (35 m/33,5 m) Zweiter.
Bilder und Text: Sylva Hohlfeld
































































