Erfolgreich beim Sachsenpokal in Spitzkunnersdorf

Lilly Westerbeek

Lilly Westerbeek

Bevor es für die Springer und Nordisch Kombinierten in die wohlverdienten Sommerferien bzw. Vorbereitungen geht, stand noch der Wettkampf in der Reihe des Sachsenpokals an. Der Anfahrtsweg hielt sich mit Spitzkunnersdorf in der Oberlausitz in Grenzen, fast ein Wettkampf mit „Heimvorteil“.

Am Vormittag wurde zuerst die Teildisziplin Lauf, in der Wertung der Nordischen Kombination inform eines Crosslaufes auf verschieden langen Distanzen ausgetragen worden.

Am Nachmittag gingen dann 86 Springer, darunter 20 Springerinnen über die Forstenschanze bzw. die Kinderschanzen. Die jüngste Teilnehmerin der Sohlander war Lilly Westerbeek. Sie siegte souverän von der Kinderschanze (K 9) mit 8,5 m und 8 m in der Altersklasse Mädchen I. Auch in der Wertung der Nordischen Kombination konnte Lilly auf das oberste Podest nach einem 2. Platz in der Teildisziplin Lauf klettern.

Jenny Nowak (Mädchen II) siegte im Lauf überzeugend. Beim Springen landete sie ihre Sprünge bei Weiten von je 18 m. Leider wurde ihr 2. Wertungssprung als gestürzt gewertet und so erhielt sie auf die recht gute Weite von der K 18 große Abzüge bei den Haltungsnoten und kam somit nur auf Platz 5. In der Kombinationswertung rangierte sie sich jedoch auf den 2. Platz ein.

Die dritte Sohlander Springerin ging mit Miriam Köhler in der Altersklasse Mädchen III an den Start. Auch sie konnte mit 56 s Vorsprung in 16:20 min die 4 Kilometer Crossdistanz als Siegerin bewältigen. Den Vorsprung brauchte Miriam auch, da sie mit der für sie noch recht großen Forstenschanze (K40) noch Rückstand gegenüber der starken Konkurrenz aus dem Erzgebirge hat. Die 4klässlerin kam auf Weiten von 24,5 m und 26,5 m und damit nur auf den 5. Platz. Siegerin wurde hier Henriette Kraus (Nickelhütte Aue/Sportgymn. Oberwiesenthal) mit Weiten von 36,0 m und 39,5 m. In der Kombinationswertung kam Miriam jedoch auf den 2. Platz hinter der Sprungsiegerin Henriette Kraus.

Siegreich beendete auch Tim Westerbeek die Frühjahrswettkampfserie bevor auch er zum Bundesstützpunkt nach Klingenthal mit Schuljahresbeginn wechselt. Tim gewann in der AK 13 unter den Kombinierern den Lauf souverän und auch beim Springen kam er in seiner Altersklasse auf die größten Weiten. Er landete seine Sprünge bei 39 m und 41,5 m. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten ihm beim Springen Florian Kunath (SV Lok Eilenburg) und Justin Weigelt (SV Zschopau). Tim war mit seinem 2. Sprung in der größten Weite nur dem Lokalmatador Henry Hoffmann in der Weite unterlegen. Henry Hoffmann (Herren) landete seine beiden sehr sehenswerten Wertungssprünge bei 44 m und 44,5 m.

Der Sohlander Benedikt Müller (AK 11) kam auf Platz 5 beim Springen von der K18 mit Weiten von 18,5 m und 19,5 m. In der Kombinationswertung erkämpfte er sich den so gennannten undankbaren 4. Platz. Bruder Raphael Müller (AK 9; K9) beendete die Wettkampfserie mit zwei 5. Plätzen beim Springen und in der Kombination.

Der Taubenheimer Tom Mautsch (AK 10) absolvierte seinen Wettkampf ebenfalls von der K 18 und landete seine Sprünge bei Weiten von 17 m und 18 m und rangierte sich in der Wertung beim Skispringen, als auch in der Kombination auf Platz 6 ein.