Oberlausitzpokal im Skispringen in Spitzkunnersdorf

Während ein Teil der Sohlander Skisportler in Bertsdorf beim Crosslauf „Rund um den Seidelsberg“ teilnahmen, war der restliche Teil in Spitzkunnersdorf beim Oberlausitzpokal zum Skispringen. Die Sohlander hatten natürlich gleich die sogenannte Sohlander Hütte bezogen.

Bei fantastischen Flugwetter wurde auf allen 4 Schanzen gesprungen. Die allerjüngsten natürlich auf der Minischanze. Elias Wendland kam auf 2 m und 2,5 m und wurde Zweiter.Sein Bruder Jonas Wendland lieferte sehr gute Sprünge mit Bestweiten von der nächst größeren Schanze, der K9 mit je 9 m in der Altersklasse 9 ab und gewann vor 2 Spitzkunnersdorfer Skispringern! Ebenfalls auf der K 9 meisterte Marthe Hohlfeld in der Mädchenaltersklasse I ihren Wettkampf mit jeweils 8,5 m und gewann das Springen.
Die Schüleraltersklassen 10, 11 und die Mädchenaltersklasse II absolvierten ihre beiden Wertungsdurchgänge von der 18-Meter-Schanze. Elin Brand kam mit Weiten von 14 m und 13 m bei ihren ersten Wettkampfsprüngen von dieser Schanze gut zurecht und gewann. Ebenso Hendrik Garten in der AK 11. Er erreichte mit 17,5 m und 16,5 m die weitesten Sätze von dieser Anlage. Im Anschluss zeigte er seinen Mut und machte noch einen Sprung zum Abschluß auf der K40 – der Forstenschanze!
Ab der AK 12 wurde der Wettkampf regulär auf der Forstenschanze ausgetragen und das zu einem feierlichen Anlass. 50 Jahre kann in Spitzkunnersdorf mittlerweile auf Matten in der schneelosen Zeit trainiert und gesprungen werden.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH auch von hier aus noch einmal nach Spitz!

Arne Hohlfeld kam mit Weiten von 39 m und 40 m in der AK 12 am weitesten und konnte den Granitpokal mit nach Hause nehmen. In der AK 14 bis 18 waren 3 Sohlander Sportler am Start. Die weitesten Sprünge setzte hier Keanu Sachse mit 40 m und 38,5 m. Allerdings erhielt der Spitzkunnersdorfer Benno Schulze (38,5 m/39 m) bessere Haltungsnoten und gewann. Aurel Lakatos (35 m/34 m) und sein Bruder Leander Lakatos (30,5 m/31,5 m) folgten auf den Plätzen 3 und 4! Auch Leonie Thieme wagte sich auf den großen Spitzkunnersdorfer Bakken und landete mit ihren 23 m und 21 m auf dem 3. Platz in der offenen Mädchen- bzw. Damenaltersklasse.

Auch in Spitzkunnersdorf war wieder einiges Neues geschaffen worden. Die Anlage rund um die Forstenschanze entpuppt sich immer mehr zu einem sportlichen Schmuckkästchen der Oberlausitz!

 

 

 

Bilder und Text: Sylva Hohlfeld