Wettkampfsaisonabschluss 2006

Mit einem furiosen Feuerwerk beendet der Ski-Club Sohland 1928 seine Winterwettkampfsaison 2005/2006 am vergangenen Sonntag. Viele Sohlander und Gäste ließen sich diesen Höhepunkt nicht entgehen. Doch zuvor wurden die Wettkämpfe im Teamlanglauf und dem Skispringen ausgetragen. Auf den Turmwiesen starteten 39 Teams um die Podestplätze in den verschiedensten Altersklassen. Die jüngste Altersklasse betrug 20 Jahre, es wurde das erreichte Alter der beiden Laufpartner addiert. Jeder Läufer musste seine Streckenlänge zweimal absolvieren immer im Wechsel mit dem Partner. Die jüngsten liefen alle jeweils zweimal einen Kilometer. Luisa Scholz und Dominik Schwaar (beide 10 Jahre; Ski-Club Sohland) konnten ihre insgesamt 4 Kilometer in einer Zeit von 12:51 min am schnellsten bewältigen. Die nächste Altersbegrenzung war ein Gesamtalter von 30 Jahren. Hier mussten die Läufer ihre Strecken über 3 km-2km-3 km-2 km durchlaufen. Das Team David Welde (11 Jahre, Ski-Club Sohland) und Anne-Kathrin Kotzur (SSV Altenberg, 13 Jahre) rechneten sich auf den Sieg eine Chance aus. Diese Pläne kreuzte das Geschwisterpaar Max (15 Jahre) und Anne (12 Jahre) Döcke vom Ski-Club Sohland. Max baute vor seinem Vereinskamerad David einen Vorsprung von 55 s aus. Den konnte seine Schwester gut verteidigen und lief nach den insgesamt 10 km als erstes Paar ins Ziel mit einer Gesamtzeit von 31:16 min. Drittplatzierte wurden Benny Riethmüller und Tina Brodersen (SG Klotzsche/34:47 min). In den Altersklassen bis 50 und 70 Jahre wurde wie folgt gelaufen: 5 km-3 km-5 km-3 km. Bei den Läufern bis 50 Jahre ging der Sieg an Phillip Röthig und Jana Richter vom Skiclub Kottmar. Sie bewältigten die 16 km in einer Laufzeit von 51:47 min. Ein Starterfeld von 8 Teams lief in der Altersklasse bis 70 Jahre. Einige Teams die zwar die 70 schon im addierten Alter überschritten hatten, verjüngten sich und liefen um den Sieg bei den jüngeren mit. Zum sicheren Sieg lief das Team Markus Schlenkrich und Karin Kadner (Dresden) der Bestzeit über 16 km in 49:28 min. Gefolgt auf Platz 2 kamen die Wehrsdorfer Orientierungsläufer Harald Männel und Andrea Kröber in 51:39 min. Die ältesten Teams, über 70 Jahre, in der Wertung liefen eine Distanz von insgesamt 10 km. Hier gewann das Vater/Tochter-Duo Jürgen und Juliane Beutlich vom gastgebenden Skiverein (37:59 min) vor dem Team Tobias Welde/Andrea Kotzur (SC Sohland/38:46 min) und Henry Henschel/Anette Vogt (Oberlausitzer Biathlonverein/44:09 min). Am Nachmittag wurden auf den Tännichtschanzen die Sieger der einzelnen Altersklassen beim Skispringen ermittelt. Die Teilnehmer der Altersklassen 7 bis 10 sprangen dabei von der Kinderschanze. In der AK 7 siegte Tim Westerbeek (SC Sohland) mit seinen beiden Sprüngen von je 9 m. In der Altersklasse 8 sprangen alle drei teilnehmenden Springer vom Ski-Club Sohland. Der Drittplatzierte, Johann Leonhardt, wohnhaft in Berlin, reiste extra für den Saisonabschlusswettkampf von der Hauptstadt in die Oberlandgemeinde und stand seine Sprünge bei 5,5 m und 6 m. Sieger wurde mit Sprüngen von 9,5 m und 10 m und einer Gesamtnote von 192,2 Pkt. Jonas Welde. Er konnte mit 6,2 Pkt. seinen Trainingsfreund Toni Saring auf den 2. Platz verweisen. Die besten und auch weitesten Sprünge zeigte die amtierende Sachsenmeisterin im Skispringen Franziska Stoll (SC Kottmar) der AK 9. Sie zeigte Sprünge von 10,5 m und 11,5 m und ließ ihren Vereinskamerad Martin Hahn (10,5 m/11 m) auf Platz 2 und Aron Gedlich (10 m/10,5 m) auf Platz 3 auf das Siegerpodest steigen. Einen Kampf auf der Schanze um den Sieg in der Altersklasse 11 fochten die Dauerkonkurrenten Dominik Schwaar und Tom Krause aus. Mit zwei Sprüngen von jeweils 25,5 m ging der Sieg diesmal an Dominik Schwaar (SC Sohland). Tom Krause wurde mit Sprüngen von je 24,5 m Zweiter, gefolgt von Dominik Hahn (SC Kottmar), der seinen Wettkampf mit Sprüngen von je 23 m beendete. Die weitesten Sprünge des Wettkampftages und die höchste Gesamtpunktzahl erreichte mit jeweils 28 m seiner beiden in die Wertung kommenden Wettkampfsprünge David Welde (AK 13/SC Sohland/218,4 Pkt). Mit diesen beiden Sprüngen konnte er erst mal auf der Tännichtschanze seinen Übungsleiter Sven Noack, welcher in der AK H31 teilnahm, bezwingen. Sven Noack kam mit seinen Sprüngen von 27,5 m und 27 m auf eine Gesamtpunktzahl von 213,8 Pkt. In der Altersklasse der Herren ging der Sieg an Marc Schweter (SC Kottmar). Er zeigte den Zuschauern und Konkurrenten Sprünge mit Weiten von 26 m und 26,5 m. Die Wertungsrichter überzeugte er auch mit seiner Telemarklandung. Stefan Schicketanz (SC Sohland) landete ohne Telemarklandung seine Sprünge bei 27 m und 26,5 m, lag in der Gesamtnote mit 207,4 jedoch um 7,1 Pkt. hinter Schweter. Nach Beendigung des Springens nutzten einige Skifahrer die guten Bedingungen auf dem Abfahrtshang. Gegen 19:30 Uhr ging es dann dem Finale entgegen. Der Vereinsvorsitzende Günter Rößler hatte den Höhepunkt des Abends inszeniert. Er gab das Zeichen zuerst für die Pistengeräte über den zu diesem Zeitpunkt unbeleuchteten Hang hinabzufahren. Gefolgt wurden diese von über 10 Fackelabfahrern, die den Hauch von Olympia auch den zahlreichen Gästen, Zuschauern und Vereinsangehörigen ins Skisportzentrum brachten. Als die Fackelabfahrer oberhalb der Schneebar ihre Stellung bezogen, wurde Sven Noack die Aufgabe zuteil, mit einer Fackel die Tännichtschanze zu bezwingen und damit das eigentliche Höhenfeuerwerk auszulösen. Das Feuerwerk, untermauert mit klassischer Musik, stellte nicht nur einen gewissen Dank an die zahlreichen Skifahrer und Zuschauer dar, die den gesamten Winter im Tännicht zu Gast waren, sondern auch den Dank an die zahlreichen fleißigen Vereinsmitglieder, ohne die der Lift- und Wettkampfbetrieb im Tännicht undenkbar wäre.

Ergebnislisten:
Ergebnisliste Teamlanglauf Spezialsprunglauf


Start


Übergabe


Ziel


Am Ablauf kleine Schanze


Tom Lehmann


Landung


Wertungsrichter


Teilnehmer kleine Tännichtschanze


Tännichtschanze


Flug


Teilnehmer Tännichtschanze


Siegerehrung Herren o.K. 2


Schirmbar - Aprésskiparty


Fackelfahrer


Feuerwerk am Anlauf der Tännichtschanze


Höhenfeuerwerk